Justizminister Yılmaz Tunç reagiert auf internationale Organisationen.

Justizminister Yılamaz Tunç, nach dem Gebet zum Fest in seiner Heimatstadt Bartın, kritisierte die internationalen Organisationen für ihre Reaktion auf die seit 9 Monaten andauernden Angriffe Israels in Palästina und sagte: „Leider haben Organisationen, die die Menschheit repräsentieren, es versäumt, solche Probleme …

Justizminister Yılmaz Tunç reagiert auf internationale Organisationen.
Publish: 17.06.2024
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Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich nach dem Gebet zum Opferfest in seiner Heimatstadt Bartın kritisch gegenüber den seit 9 Monaten andauernden Angriffen Israels in Palästina und kritisierte die Untätigkeit internationaler Organisationen: ‘Leider sehen wir in aller Deutlichkeit, dass die internationalen Organisationen, die die Menschheit vertreten und für die Lösung solcher Probleme zuständig sind, wirkungslos sind.’ Minister Tunç kehrte für das Opferfest in seine Heimatstadt Bartın zurück. Nach dem Gebet in der Şadırvan-Moschee im Stadtzentrum von Bartın tauschte er Glückwünsche mit den Bürgern in der Moschee und auf dem Hof aus. Tunç verteilte auch Schokolade an Journalisten und Gläubige und gratulierte dem türkischen Volk und der islamischen Welt zum Opferfest. Tunç kritisierte die Untätigkeit internationaler Organisationen gegenüber den seit 9 Monaten anhaltenden Angriffen Israels in Palästina: ‘Feste sind Tage der Brüderlichkeit. Tage, an denen Solidarität und Brüderlichkeit auf ihrem Höhepunkt sind, an denen das Teilen zunimmt und sich die Verfeindeten versöhnen. Es sind besondere Tage, an denen wir auf die Armen und Bedürftigen achten und die Verfeindeten aussöhnen. Hoffentlich wird das Opferfest ein Anlass für Frieden und Ruhe sein. Leider verbringen wir dieses Fest mit einem bitteren Beigeschmack aufgrund von Gaza und Palästina. In Gaza und Palästina findet seit 9 Monaten ein Massaker statt. Über 37.000 Palästinenser wurden getötet. Leider haben die israelischen Angreifer mehr als 16.000 Kinder getötet. Über 10.000 Frauen wurden getötet. Leider wurden diese Taten vor den Augen der Welt begangen. Die Kindermörder und Frauenmörder konnten leider nicht gestoppt werden. Flüchtlingslager, Gebetsstätten, Moscheen und Kirchen wurden ohne Unterschied bombardiert. Krankenhäuser wurden bombardiert. Vor den Augen der Welt geht ein Völkermord weiter. Leider sehen wir in aller Deutlichkeit, dass die internationalen Organisationen, die die Menschheit vertreten und für die Lösung solcher Probleme zuständig sind, wirkungslos sind. Vor dem Internationalen Gerichtshof gibt es ein Verfahren gegen Israel, weil es gegen das Völkermordabkommen verstoßen hat. Israel wurde in diesem Verfahren angeklagt. Es wurden vorläufige Maßnahmen verhängt, weil Israel gegen das Völkermordabkommen verstoßen hat. Leider konnten diese Maßnahmen nicht umgesetzt werden, um Israels Angriffe zu stoppen. Es gibt einen Gerichtsbeschluss, aber leider kann er nicht umgesetzt werden. In diesem Sinne sehen wir, dass der UN-Sicherheitsrat ebenfalls wirkungslos ist. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs hat eine Untersuchung eingeleitet. Im Rahmen dieser Untersuchung hat er einen Haftbefehl gegen israelische Führungskräfte beantragt. Leider sehen wir traurig, dass dies auch nicht durchsetzbar ist. Leider sehen wir, dass das internationale System die Probleme der Menschheit nicht lösen kann, wie deutlich bei den Massakern in Gaza und Palästina zu erkennen ist. Unser Präsident sagte, dass die Welt aus mehr als fünf besteht, und fordert auf allen Plattformen, allen voran dem UN-Plenum, dass das internationale System und die Organisationen der Menschheit bei der Lösung von Problemen behilflich sein müssen, andernfalls besteht hier ein Problem, das internationale System einer Revision unterzogen werden muss. Bei einem Treffen mit den Führern beim G7-Gipfel in Italien forderte er, dass das Blutvergießen in Gaza und Palästina gestoppt werden muss. Die Türkei hat in den letzten 9 Monaten hart dafür gekämpft, das Blutvergießen zu stoppen und hat in Bezug auf humanitäre Hilfe niemals ihre Unterstützung zurückgehalten. Wir werden weiterhin für die Menschenrechte auf der Welt eintreten. Leider sehen wir mit Bedauern, wie internationale Organisationen, die lautstark die Menschenrechte und die Rechte von Kindern und Frauen verteidigen, in Bezug auf Palästina und Gaza doppelte Standards anwenden. Wir werden als Türkei weiterhin für die Menschenrechte, für das Recht, die Gerechtigkeit und den Frieden in der Welt eintreten. Unter der Führung unseres Präsidenten werden wir uns weiterhin stark dafür einsetzen. Unser Wunsch ist es, dass das Blutvergießen dort so schnell wie möglich aufhört, dass die Kindermörder so schnell wie möglich vor Gericht gestellt und bestraft werden. Letztendlich wird das geschehen. Dieses Fest soll das letzte Fest sein, an dem die islamische Welt und die Muslime leiden und traurig sind. Das ist unser aller Wunsch. Als Türkei werden wir weiterhin an der Seite unserer palästinensischen Brüder stehen und sie unterstützen.’

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