Onkologie-Experte Prof. Dr. Uğur Coşkun hat gewarnt:
Gazi Üniversitesi Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Uğur Coşkun, ein Dozent für Medizinische Onkologie, warnte davor, dass das Tätowieren das Risiko von Lymphkrebs um 21 Prozent erhöht habe. Gazi Üniversitesi Medizinische Fakultät, Prof. Dr. Uğur Coşkun…

Gazi Üniversitesi Tıp Fakültesi Tıbbi Onkoloji Öğretim Üyesi Prof. Dr. Uğur Coşkun warnte davor, dass das Tätowieren das Risiko für Lymphdrüsenkrebs um 21 Prozent erhöht hat. Prof. Dr. Coşkun wies darauf hin, dass Tätowierungen wie weltweit auch in unserem Land besonders in jungen Jahren weit verbreitet sind und dass es nicht ausreichend Forschung und Informationen über die langfristigen Auswirkungen von Tätowierungen gibt. Gestern wurde in diesem Zusammenhang eine wichtige Studie in der Zeitschrift Clinical Medicine veröffentlicht. In diese Studie, die von Nielsen und Kollegen an der Lund Universität durchgeführt wurde, waren etwa 11.000 Personen einbezogen. Während bei Personen mit Lymphomen die Tätowierungsrate 21 Prozent betrug, lag diese Rate bei Personen ohne Lymphom bei 18 Prozent. Letztendlich wurde festgestellt, dass das Tätowieren das Risiko für Lymphome um 21 Prozent erhöht. In dieser Studie wurde kein Zusammenhang zwischen der Größe des Tattoos und Lymphomen festgestellt.
Prof. Dr. Uğur Coşkun sagte Folgendes: ‘Es gibt keine klaren Daten darüber, auf welche Weise das Tattoo das Risiko für Lymphome erhöht. Es wird jedoch angenommen, dass die in die Haut injizierte Tattoofarbe eine geringgradige Entzündung hervorrufen und auf diese Weise zu Lymphdrüsenkrebs führen könnte. Die injizierte Farbe ist letztendlich eine fremde Substanz für den Körper und aktiviert das Immunsystem. Ein Großteil dieser Farbe wird in die Lymphknoten transportiert. Auf diese Weise könnte es eine Beziehung zu Lymphomen geben.’
‘Um etwas Konkretes dazu sagen zu können, bedarf es weiterer umfangreicher Untersuchungen. Es ist notwendig, mit umfangreichen Studien die Beziehung zwischen Tätowierungen und Lymphomen sowie anderen Krebsarten zu untersuchen.’